Das falsch ausgestellte Visum

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Es ist der 20. März 2016. Ein Datum, das einen absoluten Wendepunkt in meinem Leben darstellt! Damals wusste ich das natürlich noch nicht, denn ich stand ja gerade erst am Anfang meines Kanada Aufenthaltes und hatte noch null Plan davon, was in den nächsten Monaten alles auf mich zukommen sollte! Gleichzeitig war es aber auch ein Datum, an dem mir das besagte falsche Visum ausgestellt wurde, welches diesem Beitrag seinen Namen gibt. Denn als ich

Einer dieser klaren Momente

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Ein leises Brummen begleitet von gelegentlichen Quietschgeräuschen und einem kontinuierlichen Ruckeln des Abteils machen mich schläfrig. Die Lichter sind gedimmt, die Sitze ausgiebig groß und angenehm. Ich sitze im Zug. Mit Mütze über dem Gesicht und Kopfhörern in den Ohren. Die Musik rundet den Moment noch gekonnt ab und ich fühle mich super ausgeglichen und entspannt. Ich bin gerne mit dem Zug unterwegs. Es ist für mich einfach eine schöne Art und Weise große Abschnitte

Ich will nach Benin! Auslandsfreiwilligendienst mit Typ 1 Diabetes (Gastbeitrag von Gina)

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Hallo ihr Lieben! Am 23.12.2014 bekam ich die freudige Nachricht, dass ich Diabetes Typ 1 habe  Ich wurde damals von meiner Hausärztin mit einem Blutzucker von 601 mit Blaulicht ins Krankenhaus geschickt. Seitdem sind nun vier Jahre vergangen… Vier Jahre der Anpassung, der Tiefs und der Hochs und allem was dazugehört… Seit vier Jahren habe ich also Diabetes aber seit acht  Jahren will ich nach Afrika gehen. Somit kam bei mir direkt nach der Diagnose die

100km

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7.30 Uhr auf unserem Zeltplatz im Goldstream Provincial Park. Jaymie und ich haben vor 3 Tagen unsere Fahrradtour gestartet und stehen heute vor unserer ersten echten Herausforderung. Nachdem wir gestern andere, sehr erfahrene Fahrradfahrer kennen lernen durften und uns etwas austauschen konnten, haben wir den Entschluss gefasst zumindest einen kleinen Streifen der Westküste von Vancouver Island zu befahren. Deshalb geht es heute auf nach Port Renfrew, was stolze 100 km von unserem Ausgangspunkt entfernt und

3 Jahre später

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Don’t worry, be happy! Der 15. Juli wird für mich immer ein sehr besonderer Tag sein, denn heute vor 3 Jahren kam die Diagnose Typ 1 Diabetes. Unglaublich, dass dieser Tag an dem meine Welt mal eben kurz auf den Kopf gestellt wurde schon so lange her ist. Und unglaublich wie normal das Leben mit chronischer Krankheit mittlerweile scheint, nachdem satte 365 Tage notwendig waren, um nochmal ansatzweise so etwas wie „Normalität“ in meinem Alltag

Schlaflos in Vancouver

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4 Uhr 20 am morgen. Nach unseren 5 Stunden Flug sind Jaymie und ich vor ca. 3 Stunden im HI Jericho Beach in Vancouver angekommen. Einziges Problem: Wir haben für diese Nacht noch kein Zimmer gebucht und checken erst um die Mittagszeit ein. Unsere Fahrräder können wir jedoch ohne Probleme im Storage Room des Hostels unterbringen. Wo aber schlafen wir jetzt? Der Kollege hinter der Rezeption ist ziemlich korrekt und lässt uns im Aufenthaltsraum des

Sprachenvielfalt und Multi-Kulti – Eine Hommage an Montréal

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Ich gehe an die Kasse im Supermarkt und grüße mit „Bonjour“. Die Kassiererin bemerkt meinen Akzent und fragt mich auf Englisch woher ich komme. Je nachdem was mir gerade am schnellsten in den Sinn kommt antworte ich „Je suis d’Allmagne“ oder „I’m from Germany“. Und so startet ein kunterbuntes Sprachenfeuerwerk während der Verkäufer die Einkäufe einpackt. Ob man jetzt französisch spricht oder Englisch ist meistens reine Formsache. Man versteht sich schon irgendwie. Oft scherzt man

Über’s Surfen…

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Der Wecker klingelt, 8.30 Uhr im „Auberge de Jeunesse“ in Montréal. 8.30 Uhr? Das hört sich doch ganz human an. Jedenfalls wenn man am Abend zuvor zu einer anständigen Zeit ins Bett gegangen ist. Sowas kommt momentan jedoch eher selten vor. Wieso? Ganz einfach, ich bin ständig auf Achse, immer mit Leuten unterwegs, die ich an vorherigen Tagen oder auch am selben Tag im Hostel kennen gelernt habe und genieße das Leben hier in vollen

Mit der nicht platzsparenden Pumpe als Reisebegleiter (Gastbeitrag von Marie)

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Für mich war es von Anfang an klar, dass mein Diabetes nicht im Weg von meinem WorkandTravel-Aufenthalt steht. Ich kann mich allerdings an manche Situationen erinnern, an denen ich gezweifelt habe, wie ich jemals die ganzen Diabetessachen in meinen Rucksack packen soll. Das war aber der einzige große Hacken. Für die, die sich nicht so auskennen: mit einer Insulinpumpe trägt man sehr viel Verpackungsmüll mit sich herum. Alleine eine 10er-Packung Katheter hat mehr als ein

Weihnachtszeit -Zeit für ein Update

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Ich bin wieder zurück. Zurück, das heißt zu Hause in Deutschland. Und während meine Blogposts normalerweise erst nach ein paar Monaten das Licht der Welt erblicken, wird dieser sofort nach Abschluss online gestellt. Dementsprechend tanzt dieser Eintrag mal ausnahmsweise etwas aus der Reihe. Denn jetzt wo sich das Jahr seinem Ende nähert, möchte ich kurz inne halten, resümieren und einen kleinen Ausblick geben, wie es denn mit dem Type 1 Backpacker weitergeht. Denn JA, es