Mein Manager – Eine Geschichte über Typ 1 Diabetes

Posted by Michi

Auch wenn es die Überschrift nicht sofort erahnen lässt gehört der folgende Blog-Post ganz klar zu der Kategorie „traurig/deprimierend“, insbesondere wenn man von Typ 1 Diabetes betroffen ist. Das nur schon mal vorab und ich rate euch, wenn ihr Typ 1er seid und bisher einen schönen Tag hattet verschiebt das Lesen dieses Posts vielleicht doch besser auf einen anderen Tag. Wie fang ich am besten an. Nach 1 ½ Monaten Arbeit am BBQ-Grill hatten unsere

Das Päckchen, das jeder zu tragen hat

Posted by Michi

Ein paar Gedanken: Irgendwie ist doch immer was los, oder? Ständig passiert etwas, worauf man auch gut und gerne hätte verzichten können. Wobei das Wort „ständig“ ja auch irgendwie relativ ist. Man neigt eben gerne dazu die negativen Sachen länger im Kopf zu behalten. Ich weiß ich will mein Leben genießen, die Welt sehen und mich bei meinen Träumen nicht von einer Krankheit, wie dem Diabetes einschränken lassen. Keine Angst davor haben, irgendwann nicht mehr

Pubcrawls, BBQ, Beerpong und die Sache mit dem Alkohol

Posted by Michi

Juli 2014. Gießen, Deutschland. Wir sind Weltmeister! Wer sich zurückerinnernt wird sich höchstwahrscheinlich an Autokorsos, Alkohol und ausgelassene Stimmung erinnern. Jedenfalls erinnere ich mich daran, denn es war ja auch einfach nur der Hammer! Da war nur diese klitzekleine Sache, die mir gegen meinen Willen seit mehreren Tagen im Kopf herum spukte. Die Chance war doch so verschwindend gering. Ach was sage ich, nicht vorhanden! Ich und Diabetes? Niemals! Der Gedanke ging mir deshalb nicht

Michi – der Burger bratende Sportstudent!

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Nachdem ich mich in meinen ersten zwei Wochen leider noch mit universitären Pflichten herumquälen musste, konnte ich mich ab Anfang April voll und ganz auf Kanada konzentrieren. Soll heißen, dass ich all meine Aufmerksamkeit darauf richten durfte wieder gesund zu werden, denn im Hostel trieb eine richtig fiese Grippe ihr Unwesen. Dementsprechend lag ich zunächst einmal drei Tage flach. Zwei Wochen schon in Montréal und erst an einer von vielen großartigen Touren, die das Hostel

Die erste Woche – Eine kostenlose Achterbahnfahrt

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Die ersten Tage in einem unbekannten Land. Definitiv die spannendsten, gleichzeitig aber auch die schwierigsten für mich. So war es auch schon damals in Australien. Neues Land, neue Kultur und auch hier wieder eine „neue“ Sprache, oder besser gesagt eine der ich nur begrenzt mächtig bin. Mir wurde jedoch schnell klar, dass man auch hier wie in jeder anderen Großstadt mit Englisch durchkommt. Dementsprechend eine Sorge weniger. Die Frage nach dem „Was jetzt?“ verursachte dann

Ein freier Tag

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Hier ist immer was los. Und wenn ich sage immer, dann meine ich auch wirklich immer! Auf Dauer kann das sehr anstrengend sein. Arbeit bei Diablos, Arbeit im Hostel, neue Bekanntschaften machen und sich von alten Bekanntschaften verabschieden, was dann meist in einer kleinen bis großen Feierei endet usw. Beschweren will ich mich nicht, denn ich habe eine super Zeit hier in Montréal. Trotzdem ab und zu brauch der Körper dann auch mal Ruhe. Und

Michi – der leidenschaftliche Typ 1 Diabetiker!

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Der Michi bloggt jetzt also. Über Reisen und seine Krankheit. Wie ist er denn jetzt auf die Idee gekommen? Definitiv eine berechtigte Frage und eine, die ich stellen würde um mehr über die Beweggründe der Person hinter den Kulissen herauszufinden. Und da es meiner Meinung nach wichtig ist, dass diejenigen die das hier lesen meine Motivation verstehen, schreibe ich jetzt einfach mal drauf los um etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Reisen und Diabetes. Meine

Sweet, sweet Volunteer Life

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Einen Monat. So lange wollte ich anfangs im Auberge de Jeunesse in Montréal bleiben, doch mir wurde sofort gesagt, dass ich mindestens zwei bleiben müsse um genommen zu werden. Damals war ich mir nicht sicher, ob ich mir damit einen Gefallen tuen würde. Wie denke ich nun darüber? Sagen wir mal so. Insgesamt bin ich hier vier Monate geblieben und ich hätte null Probleme damit gehabt noch einige Monate zu verlängern. Grund dafür ist das

Es geht los!

Posted by Michi

Ich bin aufgeregt. Sehr aufgeregt und verdammt nervös. Fühlt sich so an als würde sich mein Magen in einer Waschmaschine befinden, die auf Hochtouren läuft. Bescheuertes Beispiel ich weiß, aber gerade irgendwie verdammt zutreffend und wie man sich vielleicht vorstellen kann sehr unangenehm. Als ich mich dann von meiner Familie am Flughafen verabschiede und mich auf den Weg in Richtung Gate mache kommt ein erster Anflug von Euphorie und Reiselust auf, der aber sofort verschwindet,